Aus Ev. Kirchengemeinde Grambke
Wechseln zu: Navigation, Suche
text
1949 bis 2009
Kth.jpg

Kindertageseinrichtung der Ev. Kirchengemeinde Grambke

Kontakt:


Kurzprofil Kita Grambke

Kurzprofil Kita Grambke

Eingangsbereich der Kita
Die Kirchengemeinde Grambke, vertreten durch den Kirchenvorstand, ist Träger des Kindergartens und der Krippe.
Die Kindergartenarbeit der Kirchengemeinde kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Vom Betreuungsangebot im Gemeindehaus bis hin zum eigenem Kindergartengebäude hat sich die pädagogische Arbeit in den letzten Jahren immer weiter entwickeln können.
Unsere Einrichtung bietet Platz für zurzeit 94 Kinder im Alter von 8 Wochen bis sechs Jahr. Es sind jeweils 20 Kinder den 3 altersgemischten Elementargruppen zugeordnet. Daneben gibt es eine alterserweiterte Gruppe mit 15 Kindern von 1,5 bis 6 Jahre und eine Krippengruppe mit 9 Betreuungsplätzen. Daneben sind wir zuständig für eine Betriebskrippe mit 8 Plätzen im Platzsharingverfahren.

Öffnungszeiten:

Unsere Einrichtung hat eine derzeitige Öffnungszeit von 8.00 bis max. 15.00 Uhr. Vor Aufnahme des Kindes, können unterschiedliche Betreuungszeiten (in der Regel für ein Kita Jahr) gewählt werden.
Berufstätige Eltern können bei Anmeldung ab 7.00 Uhr einen Frühdienst nutzen.

Ferien-und sonstige Schließungszeiten:

Unsere Einrichtung hat insgesamt 20 feste Schließtage. Davon 15 Tage in den Sommerferien und je nach Feiertagslage zwischen Weihnachten und Neujahr.
Mitunter schließen wir an einem Brückentag und an Teamplanungstagen. Alle Schließungstage werden mit dem Elternbeirat abgestimmt.

Personal:

Unsere Arbeit wird geleistet mit pädagogischen Fachkräften. Für jede Gruppe ist eine Erzieherin und in Kernzeiten eine weitere Erzieherin als Personalverstärkung verantwortlich. Darüber hinaus werden die Gruppen von Berufs - oder Schülerpraktikanten unterstützt.
Zudem sorgen sich eine ausgebildete Köchin und eine Hauswirtschaftskraft um ein ausgewogenes, abwechslungsreiches, täglich frisch zubereitetes Mittagessen.

Kosten / Beiträge:

Für die Inanspruchnahme eines Kindergartenplatzes ist ein Beitrag zu entrichten, der von der Einrichtung im Auftrag der Stadtgemeinde Bremen berechnet und eingezogen wird. :Die Höhe richtet sich nach der Beitragsordnung für Kindergärten und ist abhängig von Ihren Einkommensverhältnissen. Eine Beitragsberechnungsgrundlage ist im Internet unter Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder zu finden.

Konzept / Kurzinfo:

In unserer Kita arbeiten wir nach dem Bremer Rahmenplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich. Das gilt auch für die Krippe.
Gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung hat in unserer Einrichtung eine lange Tradition. Die inklusive Pädagogik bezieht ausdrücklich alle Kinder mit ihren vielen Verschiedenheiten ein.
Nach wie vor gibt es die eigene Gruppe.
Hier findet sich jedes Kind morgens ein und wird von den Eltern verabschiedet.
In der Regel wird nach dem Morgenkreis gefrühstückt. Nach der Frühstückszeit werden entsprechende Aktivitäten durchgeführt oder die Kinder gehen in den Garten und es beginnt eine gruppenübergreifende Freispielphase.
Mit einem kurzen Orientierungskreis beenden wir den Vormittag.

Religionspädagogik:

Gemeinsam mit dem für unsere Einrichtung zuständigem Pastor unserer Gemeinde, werden den Kindern religionspädagogische Themen vermittelt. Dabei orientieren wir uns an den Jahreszeiten und kirchlichen Festen wie z. B. Ostern oder Weihnachten. Wir möchten den Kindern grundlegende Werte im Umgang miteinander und kindgerechte religiöse Geschichten, Lieder und Gebete vermitteln.
Wir respektieren andere Religionen, weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass wir eine evangelische Einrichtung sind und unseren religionspädagogischen Auftrag Ernst nehmen.
Einmal monatlich findet für die Kindergartenkinder ein Sing - und Geschichtenkreis im Kindegarten statt, der von unserem Gemeindepastor Herr Nicolmann-Drews durchgeführt wird.

Elternarbeit:

Für die Elternarbeit / Mitarbeit bieten sich folgende Möglichkeiten:
  • Tür- u. Angelgespräche
  • Elterngespräche nach Terminvereinbarung
  • Elternabende
  • Informationswände
  • Eltern Café
  • Feste u. Aktionen
  • Hausbesuche
  • Elternhospitationen in der Kita
  • Elternbeirat

Mahlzeiten:

Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung ist uns wichtig.
In unserer Kindertageseinrichtung wird täglich frisch gekocht. Wir verarbeiten qualitativ hochwertige Nahrungsmittel unter Berücksichtigung eines saisonal und regional orientierten Speiseplans.
Auch wird die Frühstücksversorgung von der Einrichtung ausgerichtet, dafür zahlen Eltern zusätzlich zum monatlichen Beitrag ein Frühstücksgeld.


Info aus der Kita

Frühstücks-Buffet

  • Seit November 2012 wird in unserer Kita 1x wöchentlich am Freitag ein Frühstücksbuffet angeboten. Das Buffet ist inzwischen sowohl bei den Kindern wie bei den Mitarbeiterinnen gut angekommen. Denn es bietet nicht zuletzt auch Gelegenheit zu einem ungezwungenen, gemütlichen Treffen. Zudem werden die Kinder in ihrer Selbständigkeit unterstützt, indem sie eigenständig ihren Platz ein- und abdecken und ihren Platz für die nachfolgenden Kinder sauber hinter-lassen. Die Kinder essen dann nur, wenn sie wirklich Hunger haben. Dabei wird nach wie vor auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung geachtet. Als Getränke stehen den Kindern z.B. Wasser, Tee und Milch bereit. Ebenso Butter und Marmelade. Alles andere kann sich das Kind über Selbstbedienung vom Büffet holen.
  • Ablauf: Der gemeinsame Tag beginnt wie sonst im Morgenkreis um 8.30 Uhr. Um ein großes Durcheinander zu vermeiden, steuern die Erzieherinnen den Ablauf des Buffets. So werden zuerst 5 Kinder aus jeder Gruppe zum Frühstück geschickt. In den folgenden 2 Stunden folgen nun alle anderen Kinder so, dass max.20 Kinder und 4 Mitarbeiterinnen zugleich frühstücken. Es ist gewährleistet, dass jedes Kind nur 1x zum Essen geht. Die Krippenkinder (unter 3 Jahren) nehmen vorerst noch nicht am Frühstücksbuffet teil. Im Laufe der Krippenzeit wird sich das aber auch ändern, wenn die Kinder die anderen Kita-Kinder besser kennengelernt haben.
  • Warum ein Frühstücksbuffet? Wir haben beobachtet, dass die Kinder sehr auf ihre Gruppe fixiert sind und sie sich z.B. in der Ferienzeit, wenn gruppenübergreifend gearbeitet wird, nur sehr verhalten in eine andere Gruppe trauen bzw. in Kontakt mit anderen Kindern kommen. Die meisten sind dann eher schüchtern und gehemmt. Wir wollen mit dem Buffet die Hemmschwelle im Kontakt zu den anderen Kindern senken. Die Kinder sollen lernen, auf einander zuzugehen. Zugleich bleibt die Möglichkeit, mit Freunden aus der eigenen Gruppe frühstücken zu gehen. Das Buffet bietet einen über-sichtlichen und geschützten Rahmen. Wir wünschen uns Kinder, die tolerant gegen-über anderen sind und Rücksicht üben können, z.B. wenn die Tische mal besetzt sind und man auf freie Plätze warten muss. Die Kinder werden mit den Ansprüchen der anderen konfrontiert und müssen lernen, Kompromisse einzugehen. So wünschen wir den Kindern Selbstsicherheit , z.B. durch eigene Platzorganisation, Platzdecken -abräumen und -reinigen, Getränke nachfüllen etc.). Und es geht darum, Bedürfnisse wahrzunehmen und gelten zu lassen: Habe ich Hunger? Wie lange möchte ich frühstücken? Die anderen möchten wie ich einen sauberen Platz vorfinden, nicht zu lange Warten etc.. Die soziale Wahrnehmungsfähigkeit wird somit geschult und soziale Handlungsweisen eingeübt.

Ethikkodex

Im Rahmen einer mehrwöchigen Teamfortbildung beschäftigten wir uns mit den Kinderrechten. Einige relevante Grundprinzipien lernten wir genauer kennen und setzten uns damit auseinander.
Bestimmte Menschenwürden waren uns ein besonderes Anliegen und somit haben wir für uns wesentliche Werte festgehalten, die uns in unserer täglichen Arbeit selbstverpflichtend begleiten sollen.
Ausgehend von den unterschiedlichen Lebensbedingungen unserer Kinder, Eltern und Mitarbeiter, ist neben den pädagogischen Angeboten auch der richtige Umgang miteinander ein wesentlicher Schwerpunkt unserer Arbeit.
Eine unserer Hauptaufgaben ist es, das Wohlergehen im Umgang mit Kindern, Eltern und miteinander zu fördern und zu reflektieren. Uns beschäftigt die Frage, welche Haltung gegenüber Kindern, Eltern und anderen unser Handeln bestimmt. Auch: Welche Werte und Haltungen sind uns im Miteinander des Teams wichtig?
Wir denken, Wertebildung erfolgt im Alltag und muss in die alltäglichen Lebensbezüge eingebettet werden. Wie werden wir wahrgenommen, wie nehmen Kinder uns und ihre Familien wahr, welche Vorbilder haben sie und welche Erfahrungen machen sie bei uns in der Einrichtung. Dieses Erleben, wie wir alle miteinander umgehen, beeinflusst die Werteorientierung der Kinder und ihre spätere Lebenseinstellung maßgeblich.
Umgang mit den Kindern
  • 1. Jedes Kind soll in seiner Individualität wahrgenommen und angenommen. Wir pflegen ein respektvolles und tolerantes Miteinander, um vor Ausgrenzung zu schützen.
  • 2. Die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes sind uns wichtig. Hierbei ist uns eine positive Entwicklung ein großes Anliegen. Das “Zusammenspiel” von Kind, Familie und Einrichtung ist dabei sehr hilfreich.
  • 3. Wir versuchen das einzelne Kind in seinem individuellen Entwicklungsstand wahrzunehmen und entsprechend weiter zu fördern. Wir schaffen ein abwechslungsreiches Spektrum an Bildungs-angeboten.
  • 4. Wir motivieren und fördern die Kinder selbständig zu handeln.
  • 5. Wir achten auf Grenzwahrung. Die Kinder müssen lernen “nein” zu sagen. Hierbei unterstützen und bestärken wir sie. Die Kinder sollen lernen, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu äußern und dabei die der anderen zu berücksichtigen. Wir schaffen Raum für Mitbestimmung und freie Meinungsäußerung.
Umgang mit Eltern___
  • 6. Es ist uns wichtig, mit den Eltern regelmäßig im Gespräch zu sein, nicht nur, wenn etwas Negatives zu besprechen ist.
  • 7. Offenheit und Ehrlichkeit spielen dabei für uns eine große Rolle.
  • 8. Als Team wollen wir familienergänzend mit den Eltern zusammenarbeiten. Dabei sehen wir uns als BegleiterInnen, BeraterInnen und VermittlerInnen.
  • 9. Wir wollen die Eltern in Entwicklungsfragen fachkompetent unterstützen.
  • 10. Im Umgang mit den Eltern legen wir Wert auf Transparenz, auf ein respektvolles und sachliches Miteinander und auf einen angemessenen Umgangston.
Umgang der MitarbeiterInnen im Team
  • 11. Wir gehen offen und ehrlich miteinander um.
  • 12. Hilfsbereitschaft ist uns im Miteinander sehr wichtig.
  • 13. Unser Umgang miteinander soll von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sein, indem wir Lob, Anerkennung und Kritik geben und nehmen.
  • 14. Wir wollen viele Gespräche führen, in denen wir unsere Arbeit zeitnah reflektieren.
  • 15. Wir sind kreative im Umgang mit allem Neuen.
  • 16. Humor und Spaß sind wichtige Bestandteile in unserem Haus.
Alle diese Vereinbarungen sollen uns leiten und dennoch ist es manchmal nicht ganz so einfach sich an diesen Leitsätzen zu orientieren, denn das Miteinander ist von vielen Faktoren in der Kommunikation mit Menschen abhängig und damit in der Umsetzung eine schwierige Aufgabe.

Susanne Schwagereit u. Ute Wollschläger


Kita in Bildern