Aus Ev. Kirchengemeinde Grambke
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Ostern

Ostern ist das älteste Fest der Christen. Die frühen Christen feierten die Auferstehung Christi als "Fest des Herrn" an jedem ersten Tag der Woche. Jeder Sonntag ist also ein Tag der Erinnerung an das Ostergeschehen, der auf den Sabbath, den Tag der Ruhe, folgt. Den Übergang vom Tod zum Leben wird in vielen Gemeinden mit einer feierlichen Osternachtsfeier begangen Man trifft sich am Vorabend des Osterfestes und gestaltet die Nacht mit Meditation, Musik, Lesungen und Prozessionen. Im Osterfrühgottesdienst wird mit anbrechendem Tageslicht die erste Osterkerze entzündet. Das morgendliche Osterfrühstück lässt den Ostertag fröhlich beginnen. Die Osternachtsfeier erinnert an das biblische Geschehen. Sie beginnt in völliger Dunkelheit. Bei Sonnenaufgang bricht der Jubel der Gemeinde, des Chores und der Orgel los - zu dieser zeigt entdeckte Maria Magdalena das leere Grab, als sie seinen Leichnam salben wollten. Jesus erscheint zuerst den Frauen, dann den Jüngern von Emmaus. Sie sind geschockt und überwältigt. Voller Freude ruft man sich zu: "Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!" Diese Überwindung des Todes feiern Christen am Ostersonntag. Ostern ist an keinem festen Termin, sondern fällt auf den ersten Sonntag nach Frühlingsvollmond.