Aus Ev. Kirchengemeinde Grambke
Wechseln zu: Navigation, Suche

Weihrauch

Weihrauch ist eine Mischung aus aromatischen, wohlriechenden Harzkügelchen verschiedener orientalischer Bäume und Sträucher, die ihren Wohlgeruch verströmen, wenn sie auf einer glühenden Kohle langsam verbrennen und dabei weißen Rauch aufsteigen lassen. Der teure Weihrauch wird in allen Kulturen verwendet und hatte auch seinen festen Platz in der byzantinischen Kaiserverehrung. Er ist Zeichen der Verehrung und der Anbetung. Deshalb hat der Gebrauch von Weihrauch in Gottesdienste Eingang gefunden. Im katholischen Gottesdienst wird der Weihrauch in besonders feierlichen Gottesdiensten verwendet. Dabei verbrennt er auf einer Kohle im sogenannten "Weihrauchfass", einer kunstvoll gestalteten Hohlkugel, die an Ketten hängend von einem Ministranten (einem Gottesdiensthelfer) geschwenkt wird. Mit Weihrauch wird am Beginn des Gottesdienstes der Altar beräuchert. Vor dem Verlesen des Evangeliums wird die Bibel (Evangelienbuch) mit Weihrauch verehrt ebenso wie Brot und Wein, bevor sie in der sogenannten Wandlung in das Fleisch und Blut Jesu verwandelt werden.